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Blaue Nacht

Das Projektbüro im Kulturreferat der Stadt Nürnberg hat mich beauftragt, die Webseite für die Blaue Nacht 2014 zu programmieren.

Das Design wird im Kulturreferat erstellt, ich war für die technische Umsetzung zuständig.
Natürlich wird das Ganze auf Basis aktueller Webtechnologien entwickelt, d.h. z.B die Seite wird responsive, was gerade für die Besucher vor Ort einen erheblichen Mehrwert bringen wird.

Und wie bei fast allen unserer Projekte wird wieder mein eigenes CMS zum Einsatz kommen. Es wird wohl mal langsam Zeit für eine Facebook-Seite, denn die Fangemeinde meines CMS wird immer größer 😉

X11vnc unter OpenSuse 13.1 automatisch starten

Um x11vnc dazu zu bringen, dass es automatisch startet und einsatzbereit ist, sobald der kdm-Login-Screen erschein habe ich ich folgende Dateien erstellt:

/root/.x11vncrc:

nopw
auth guess
display :0
forever
o /var/log/x11vnc
loopbg

——————————————————————————————————

/etc/init.d/x11vnc:

#!/bin/sh
#
# /etc/init.d/vnc
#
### BEGIN INIT INFO
# Provides:          x11vnc server
# Required-Start:    xdm
# Should-Start:
# Required-Stop:
# Should-Stop:
# Default-Start:     5
# Default-Stop:      0 1 2 6
# Short-Description:
# Description:       Start or stop vnc server
### END INIT INFO

#INIT SCRIPT VARIABLES
SERVICE=$(basename $0)
PIDFILE=“/var/run/${SERVICE}.pid“
BIN=“/usr/bin/x11vnc “
AUTH=`ps wwaux | grep ‚/X.*-auth‘ | grep -v grep | sed -e ’s/^.*-auth *//‘ -e ’s/ .*$//‘ | head -n 1`
OPT=““
CMD=${BIN}${OPT}

. /lib/lsb/init-functions

# Reset status of this service
rc_reset

case „$1“ in
start)
echo -n „Starting ${SERVICE}…“
## Start daemon with startproc(8).
/sbin/startproc ${CMD}
sleep 2s
# Remember status and be verbose.
rc_status -v
;;
*)
echo -e „Usage: ${SERVICE} {start}“
exit 1
;;
esac
rc_exit

————————————————————————————————————

Dann habe ich noch einen Link in /etc/init.d/rc5.d Names S70x11vnc auf /etc/init.d/x11vnc erstellt.

Und schon startet der x11vnc zum richtigen Zeitpunkt, d.h. man braucht keinen Monitor mehr am Server anschliessen. Ausserdem wird er sauber neu gestartet, wenn man sich aus der KDE-Session wieder auslogt.

 

Wald(ränder)tour bei Großenbuch

Wir waren mal wieder wandern, nach einer Tourvorlage von der http://www.hinterindien.de/ Seite: Tour Nummer 81, Waldränder-Tour bei Großenbuch

Leider etwas mehr im Wald als am Rand, was dazu geführt hat, dass das eine ziemlich matschige Angelegenheit wurde. Von daher mein Tipp:
Wer diese Tour machen will, sollte sie nur begehen, wenn es über einige Tage hinweg trocken war. Ansonsten kann man sich auf eine ziemlich Schlammschlacht mit entsprechend aussehenden Klamotten einstellen. Es sind auch eher 15km. Oder wie bei uns 18km, wenn man an der einen oder anderen Stelle falsch abbiegt, da die Beschreibung nicht immer 100%ig genau ist bzw. der eine oder andere Marker fehlt.

Deswegen hier mein korrigierter GPS-Track zum Download (speichern mit rechter Maustaste „Ziel speichern unter…“). Den habe ich mit dem Sportstracker auf meinem Nokia E7 erstellt. Eine kleine Abweichung von vielleicht 3-5m links und rechts vom Weg gibt es da sicher immer wieder. Aber man kann sehr gut sehen, ob man noch in der richtigen Richtung unterwegs ist.

Viel Spass beim wandern!

Visual Studio 2012 – so gar nicht – Express

Da will man ’nur‘ mal schnell ’ne App für Windows Phone basteln und handelt sich ’nen Sack voll Probleme ein.
Die Installation von VS 2012 Express lief so weit prima, nur beim Start gingen die Probleme los:
der Emulator funzt auf meinem System nicht. Nach längerer Recherche kam raus: Prozessor ist zu alt 🙁
Mein guter, und für mich bis zum heutigen Tag noch perfekt ausreichender, Intel Q6600 ist leider nicht SLAT-fähig.
Und das ist Vorraussetzung um Hyper-V unter Windows 8 zum laufen zu bringen.
Zum Glück habe ich noch ein Notebook mit Core i7. Und die ganzen Core i-irgendwas sind SLAT-fähig.
Nur kaum war Hyper-V auf dem Notebook aktiviert, gab es jedes mal einen BSOD, wenn das Teil zum Strom sparen den Prozessor runter getaktet hat.
Clock_Watchdog_Timeout_Windows_8
Dieser tolle neue Windows 8 BSOD-Smiley empfahl mir also, nach ‚clock_watchdog_timeout‘ zu suchen. Es gab zwar nur Treffer zu Windows Server 2008, dabei war dann aber der entscheidende Hinweis:
http://support.microsoft.com/kb/975530/en-us
Die dort aufgeführte Änderung an der Registry (ziemlich weit unten im Bereich ‚Workaround‘) brachte den Erfolg.

Aber wie auf meine auf dem Server liegenden Projekte zugreifen? Öffnen ging zwar, aber ein Build brachte nur Fehler. Eine weitere Suche im Netz ergab, dass es einer Änderung der Security Policy bedarf. Eine funktionierende Anleitung gibt es u.a. hier:
http://dvanderboom.wordpress.com/2008/11/10/visual-studio-projects-on-network-shares/

Und endlich – meine erste WP 8 App lief im Emulator. Das ging für Android einfacher…

 

Fragen über Fragen

Mich hat gestern eine E-Mail mit diversen Fragen zur Boulderwand erreicht. Da ich die Fragen ganz interessant finde möchte ich euch meine Antworten nicht vorenthalten:

– Trainieren Sie oft an der eigenen Boulderwand? Wenn ja, regelmäßig?
Regelmäßig ja, allerdings nicht in festen Abständen.

– Ist die Wand für ein effektives Training ausreichend groß?
Für mich auf jeden Fall, da ich noch fast Anfänger bin. Meine Boulderwand stellt aber wahrscheinlich die untere Grenze dar.

– Trainieren Sie eher allein oder mit Freunden?
Bisher nur allein.

– Wenn Sie jetzt noch einmal mit dem Boulderwandbau beginnen würden, würden Sie etwas anders machen? Wenn ja, was?
Ich würde als erstes schauen, dass ich günstige Boulder her bekomme, da dies fast der teuerste Faktor ist. Das habe ich Anfangs komplett unterschätzt. ebay hat sich da als ganz gute Quelle erwiesen. Vor allem, wenn man Geduld hat kann man das eine oder andere Schnäppchen machen. Die Frage eines geeigneten Crashpads sollte auch so früh wie möglich geklärt werden, da ebenfalls teuer.
Ansonsten würde ich nichts anders machen, ausser natürlich die im Blog beschriebenen Fehler nicht mehr zu wiederholen.

– Stört der Magnesiastaub im Wohnraum?
Bei mir nicht, was sicher auch am sparsamen Einsatz liegt. Ausserdem wird 1 mal pro Woche gestaubsaugt.

– Hat sich der Bau einer eigenen Boulderwand Ihrer Meinung nach gelohnt?
Auf jeden Fall.

– Ist es für Sie schwer, sich zum Training an der eigenen Boulderwand zu motivieren?
Absolut nicht. Das liegt aber sicher auch daran, dass der Boulderraum direkt neben meinem Arbeitszimmer liegt und ich auf Grund meiner Selbständigkeit zu jeder beliebigen Zeit bouldern kann. D.h. ich boulder wenn mir danach ist und nicht an bestimmten Tagen bzw. zu bestimmten Uhrzeiten.

 

Es ist vollbracht!

Der Schluss hat mich noch jede Menge Schweiß und auch ein bisschen Blut gekostet, aber es ist vollbracht, die Wand ist komplett montiert:

Die Montage des obersten Elements an das mittlere war noch eine recht knifflige Sache, vor allem da ich die Wand alleine gebaut habe. Zu zweit oder dritt wäre das sicher kein Problem geworden. Von daher als Tipp: wenn möglich kräftige Freunde oder Verwandte beim Bau mit einspannen.

Die ganze Konstruktion ist erstaunlich stabil, beim klettern wackelt oder schaukelt nichts. Da hilft wahrscheinlich das hohe Eigengewicht der Wand.

An sich kann’s jetzt los gehen. Wobei ich mir noch eine Mattenkonstruktion ausdenken muss, auf die man sicher fallen kann und die gleichzeitig für Gäste als Schlafunterlage taugt – denn eigentlich ist das ja unser Gästezimmer 🙂

Und mehr Griffe – ich brauche viiiel mehr Griffe. Mal sehen, was ebay so her gibt.

Das war’s so weit mit dem Blog, falls sich noch was neues ergibt, werde ich natürlich darüber berichten. Wer selber eine Wand bauen will und bei der Recherche über dieses Blog stolpert, kann sich natürlich gerne mit Fragen an mich wenden. Einfach einen Kommentar hinterlassen, ich antworte dann gerne.

 

3. Platte fertig und Drehmomentproblem gelöst

Die oberste Platte ist jetzt auch fertig, inkl. aller Einschlagmutter. Ich dürfte jetzt so insgesamt an die 470 Muttern in die drei Platten gedonnert haben. Ging schneller als erwartet. Ich kann allerdings jedem nur raten, dass nur mit Ohrschutz zu machen. Und am besten zu einer Uhrzeit, zu der niemand anderes im gleichen Haus ist, da der Lärm schon ziemlich heftig ist…
Die Platte wird diese Woche montiert, sobald ich die zweite Seilwinde befestigt habe.

Das lästige Drehmomentproblem, das dafür gesorgt hat, dass die unterste Platte durch das Gewicht der mittleren Platte immer komplett an die Wand gedrückt wurde und somit ein schräg stellen nicht möglich war, habe ich jetzt auch gelöst.
Durch M10 Gewindestangen, je links und rechts eine, verhindere ich ein nach hinten klappen. Ich habe Gewindestangen in div. Längen, je nach dem, wie weit ich das unterste Element kippen will. Durch Muttern an den Gewindestangen bringe ich die Halteketten richtig auf Spannung, damit die Platte keinen Rucker mehr machen kann.

Bei der Gelegenheit möchte ich hier mal kurz dem Herrn Dauerer, Inhaber von http://www.pegnitz-schrauben.de, ganz herzlich danken. Ich war jetzt schon 4 mal bei ihm im Laden und er hat mich immer prima beraten bei meinen komischen Spezial-Schrauben-und-Bastel-Wünschen.
Er hat sich immer richtig Gedanken gemacht, wie er mir bei meinen Problemen helfen kann. Vor allem bei der Drehmomentgeschichte hat er mir heute einen prima Vorschlag gemacht. Und günstig ist er auch, vor allem im Vergleich zu den Baumärkten.

Morgen wird die zweite Seilwinde montiert und dann kann’s los gehen…

 

In der Zwischenzeit…

Wie’s oft so ist, man ist am bauen und hat dann keine Zeit und/oder Lust was dazu zu schreiben. Das hole ich jetzt mal nach, natürlich mit Fotos zu jedem Schritt.

Mittlerweile ist schon einiges fertig: die Sockelschiene, das erste und das zweite Element.

Die Sockelschiene war schnell montiert, drei Holzlatten aneinander geschraubt und mit zwei Schrauben in der Wand gegen verrutschen gesichert.
SockelleisteSockelleiste

Kniffliger wurde das erste Element. Ich dachte, biste schlau, weichst von der Planung ab, was die Stütz-Streben an geht und montierst die Dinger diagonal statt parallel. Schlechte Idee 🙁
Die Stabilität verbessert sich dadurch nur minimal, der spätere Aufwand ist aber deutlich größer, denn:
– die quer liegenden Latten sind schwerer zu verschrauben bzw. mit den Holzschrauben sauber zu treffen (Hab 7 Stück gleich mal direkt neben die Latte gesetzt)
– die Ringmuttern zum Aufhängen lassen sich nur schwer installieren
– die Scharniere zur Verbindung mit dem zweiten Element sind komplizierter zu befestigen
– die quer liegenden Latten kommen dem Raster für die Bohrlöcher für die Einschlagmuttern in die Quere
Letzten Endes habe ich es zwar ordentlich hin bekommen, aber wenn ich es wie geplant (siehe SketchUp-Fotos) gemacht hätte, hätte ich mir einiges an Zusatzaufwand gespart.
1. Element1. Element1. Element

Das zweite Element habe ich wie geplant gebaut, weswegen es auch Ruck-zuck fertig war, inkl. aller Bohrlöcher.
Schweizer Käse

Die Stahlplatten für das Nebenzimmer zur Fixierung der Ankerstangen wurden mittlerweile auch fertig gestellt. Dafür erst mal ein dickes DANKE an Andi, Thomas und Marco von der Firma Schweiger Metallteile GmbH, dass sie mir die Teile so schnell und 100%ig nach meinen Wünschen gefertigt haben.
Die Platten zu montieren erwies sich leider als nicht so einfach. Die Platten für das erste Element waren ja noch flott angebracht, bei den Winkeln sieht’s dafür anders aus.
Wie befürchtet lassen sich leider keine tiefen Löcher in die Betondecke bohren, da dort wahrscheinlich Armierungen im Weg sind. Deswegen ist einer der Winkel auch nur an der Wand fest geschraubt. Den zweiten Winkel habe ich einfach um 90° gedreht und statt an der Decke an der Außenwand festgeschraubt. So passt das auch.
Allerdings scheint der Aufwand eh nicht nötig zu sein, die Wand ist wohl auch so mehr als massiv genug. Naja, ich werde es merken, wenn sie mir beim bouldern entgegen kommt 😉
Wandplatte für 1. ElementWandplatte für 1. ElementWinkel für 2./3. ElementWinkel für 2./3. ElementRingmutter für 1. ElementZurecht geflexte Gewindestangen

Als nächstes galt es, die erste Seilwinde an die Wand montiert zu bekommen. Dazu habe ich mir einen Sockel aus Holzteilen geschraubt, damit die Kurbel später etwas mehr Spielraum hat. Der Sockel wird an die Wand geschraubt und die Winde auf die M10-Schrauben gesteckt und mit Sicherungsmuttern fixiert.
Sockel für Seilwindeobere Seilwinde

Danach habe ich die zwei ersten Elemente miteinander verschraubt. Für diese Arbeit, vor allem das genaue anlegen des zweiten Elements an das erste, sollte man am besten zu zweit sein, denn sonst hat man, so wie ich, ganz schön zu kämpfen. Die Platten haben nämlich ein echt fieses Gewicht…
2/3 der WandHalterung

2/3 der Wand sind fertig, somit gilt es, die ersten zwei Stahlseile an Element 2 zu befestigen und das ganze mit der Winde verstellbar zu machen. Am einfachsten dazu die Stahlseile so weit kürzen, dass man etwa 1m mehr hat, als man maximal bräuchte.
Die einen Enden jeweils an den Ringmuttern vom zweiten Element befestigen und die Seile auf Spannung bringen. Dann die Seile in die Winde „flechten“ und dort fixieren. Ist ein ziemliches Gefrickel und klappt evtl. nicht beim ersten mal. Aber es ich wichtig, dass die Seile beide die gleiche Spannung haben, wenn man dann anfängt an der Winde zu drehen, um die Wand zu bewegen, da das ganze sonst zu wackelig ist.

Das dritte Element kommt die kommenden Tage dran. Ich habe jetzt doch ein paar Dinge gelernt und gesehen, wie ich vorgehen muss, von daher sollte das relativ flott gehen. Ich denke mal, ich bin bis spätestens Ende der Woche fertig.